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Fehlerkatalog · Summen und Umsatzsteuer · EN 16931

BR-S-09: Umsatzsteuerbetrag passt nicht zur Bemessungsgrundlage

In einer Umsatzsteueraufschlüsselung mit der Kategorie „S“ (Regelsatz) muss der Steuerbetrag (BT-117) dem Produkt aus Bemessungsgrundlage (BT-116) und Steuersatz (BT-119) entsprechen. Die Prüfregel der Norm lässt dabei eine Spanne von einer Währungseinheit zu, damit Rundung je Position eine korrekte Rechnung nicht durchfallen lässt.

RegelkennungBR-S-09
Betroffenes FeldBT-117
RegelwerkEN 16931
UBL (XRechnung)Invoice/cac:TaxTotal/cac:TaxSubtotal

Woran es sich zeigt

Der Empfänger meldet eine Steuerdifferenz je Steuersatz. Kleine Abweichungen im Centbereich fallen durch die Toleranz der Norm; auffällig wird es, sobald die Steuer erkennbar auf einer anderen Grundlage gerechnet wurde.

Warum es passiert

Die Steuer wird je Position gerechnet und dann summiert. Die Norm verlangt das Gegenteil: erst die Bemessungsgrundlagen je Steuersatz summieren, dann einmal die Steuer darauf rechnen.

Wie es zu beheben ist

So sieht es richtig aus

<cac:TaxSubtotal>
  <cbc:TaxableAmount currencyID="EUR">268.52</cbc:TaxableAmount>
  <cbc:TaxAmount currencyID="EUR">51.02</cbc:TaxAmount>
  <cac:TaxCategory>
    <cbc:ID>S</cbc:ID>
    <cbc:Percent>19.00</cbc:Percent>
    <cac:TaxScheme><cbc:ID>VAT</cbc:ID></cac:TaxScheme>
  </cac:TaxCategory>
</cac:TaxSubtotal>

Prüfen statt raten

Ob die Korrektur greift, sagt Ihnen der kostenlose Prüfer in ein paar Sekunden — ohne Anmeldung, die Datei bleibt im Arbeitsspeicher.

Tritt meist zusammen auf mit

Die Regel ist hier sinngemäß wiedergegeben, in der Fassung, in der dieser Prüfer sie anwendet. Verbindlich ist der Text der EN 16931 bzw. der XRechnung-Spezifikation der KoSIT; die vollständige Prüfung leistet der KoSIT-Referenzvalidator. Diese Seite ist keine Rechts- oder Steuerberatung.